Das Wetter in Jänickendorf im Januar 2019

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Das Wetter in Jänickendorf im Januar 2019

 

 

Ein fast normaler Monat, nur 0,9K Abweichung und genau 100% bei der Sonne. Dafür war es um über die Hälfte mit 158% zu nass, wobei über die Hälfte davon (38mm) bereits in der ersten Dekade fielen. Und trotzdem gingen wir beim Schnee meist leer aus. man gewinnt den Eindruck, dass inzwischen jede Region Deutschland mal Schnee gesehen hat, außer wir hier in Brandenburg. An nur zwei Tagen hatten wir kurz mal Schneedecken von 1 bis 3cm, an 5 Tagen fiel immer hin Schnee. Dabei fiel am 17 Tages messbarer Niederschlag und in der letzten Dekade war es auch fast durchweg frostig mit Werten am Boden von bis zu -10°C und Frosttiefen von bis zu 33cm. Doch wie so oft passte das Frostwetter nicht zu dem Niederschlagswetter. Entweder nass, mild und trüb, oder eben klar sonnig und kalt. 

Der Neujahrstag war geprägt von Regen, Sprühregen und kräftigen kurzen Schauern. Das alles hatten wir einem Sturmtief zu verdanken. Ab dem nächsten Morgen kam der Niederschlag in fester Form herunter. Die Mengen hielten sich aber in Grenzen. Schnee- und Graupelschauer lösten sich ab. Auch der Sturm nahm langsam ab. Die Nacht zum 3. war klar und frostig.  Bevor die Front mit Schnee und Regen bei steigenden Temperaturen kam, wurde es die kälteste Nacht mit -5,8°C am Boden. Am Morgen gab es eine dünne Schneedecke, die unter dem Regen schnell abschmolz. Ein trüber und regnerischer Tag folgte dem. Auch am nächsten Tag brachten nur wenige Wolkenlücken. Dafür blieb es trocken. Der 7. wurde dagegen wieder regnerisch und kühl. Der Januar will wohl beim Niederschlag aufholen. Den ganzen 8. lang stärkerer Regen. Dazu wurde es stürmisch. In der Nacht wandelte sich der Regen zunehmend in Schnee und bis zum Mittag schneite es teils intensiv. Am Morgen waren es 14,7mm im, danach noch mal 3,5mm. Doch der Boden war zu warm und viel zu nass, der Schnee keine Chance. Etwas besser der 10., er wurde trocken und einige Wolkenlücken zeigten sich. Am Abend wurde es kühler, in der Nacht kam Schnee, der liegen blieb. Bis um 11 Uhr war diese auf 2cm angestiegen, dann begann das Tauwetter. Ab dem Vormittag des 12. kam es wieder zu Regen. Nachmittags war dieser auch kräftiger. Insgesamt setzte sich das trübe Wetter fort. So auch am 13. den ganzen Tag Regen. Über den Nachmittag gab es eine längere Regenpause. Gegen Abend wurde es zudem noch stürmisch. Trotz einer Schauerwetterlage mit Schnee und Graupel blieb es hier sehr ruhig. Am Vormittag des 15. erreichte uns das Niederschlagsgebiet. Am Vormittag fiel zunächst Schnee, ab dem Mittag nur noch Regen. Starker Wind hielt noch bis in den Nachmittag. Erst ab dem Morgen des 16. blieb es nun trocken bei recht milden Temperaturen. Abgesehen von den paar Tropfen entwickelte sich auch der 17. zu einem recht sonnigen und milden Wintertag. Am Abend griff allerdings die Kaltfront mit ein wenig Regen und fallenden Temperaturen über. In der Nacht erwischte uns noch ein kleines Schneefallgebiet, was alles etwas weiß überzuckerte. Der Folgetag blieb kühl. Ansonsten schien den ganzen Tag lang die Sonne, was bisher sehr selten war.

Es blieb nun bis zum 23. Trocken, dafür wurde es recht frostig. Am 19. war der Weg für Sonnenschein den ganzen Tag lang frei. Es folgte die erste Nacht mit einem E-Min unter -10°C am 20. In der Luft waren es bei klarem Himmel auch -8°C, was zu Raureif führte. Am Tage nur wenig über Null. Die Mondfinsternis am 21. Konnten wir wegen Hochnebels leider nicht sehen. Dafür wurde es nicht ganz so frostig, über den Tag verblieben wir allerdings im Dauerfrost. Dem folgten eine klare kalte Nacht und viel Sonnenschein am Tage. Schlechten Sichten den ganzen 23. hatten bestand. Wir verharrten bei -4°C. In der Nacht wurde die Luft trockener, so dass der Reif verdunstete.

Einige Schneeflocken kamen am Nachmittag und in der Nacht zum 25. vom Himmel. Ab 9 Uhr fing es dann an, leicht zu schneien. Dies ging bis in den frühen Abend. Dabei entstand eine hauchdünne durchbrochene Schneedecke. In der Nacht folgte richtiger Schnee, am Morgen lagen 3 cm Schnee. Da Sprühregen und später Regen dazukamen, sollte der Schnee sehr schnell bei steigenden Temperaturen wieder abschmelzen. Am 27. war es bedeutend ruhiger, sogar die Sonne konnte einige Male scheinen. Bis in den Mittag des 28. schien die Sonne, dann kamen die Wolken des Tiefs, nachfolgend setzte Regen ein. In der Nacht wandelte sich der Regen zu Schnee und am Morgen hatten wir eine dünne letzte Schneedecke von 1cm. Durch eine klare Nacht wurde es am 30. sehr frostig und am Morgen glänzte der Reif in der aufgehenden Sonne. Die blieb uns bis in den frühen Nachmittag erhalten, dann wurden die Wolken dichter. Dazu wehte ein kräftiger Wind. Über weite Strecken schien heute die Sonne, 6 Stunden, so viel wie schon lange nicht mehr. So kamen wir auch aus dem Frost der Nacht gut heraus.

Neue Rekordwerte Januar (seit 1985)

  1. höchster Niederschlag 15,7mm seit 1998
  2. höchster Niederschlag 9,7mm seit 2015

Marco Ringel

 

 

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